Der Entwurf des Schattendachs wurde zu allererst gründlich überarbeitet. So wurde der Funktionsriegel länglich ausgebildet um der Fläche zwischen den Gebäuden eine gewisse Privatheit zu verschaffen. Allerdings wurde diese Schutzwand an einer Stelle durch ein Lochmauerwerk aufgelockert um eine interessante Verbindung zum Tohnship herzustellen.
In Zusammenarbeit mit den Landschaftsarchitekten entstand auf der ganzen Fläche zwischen den Gebäuden und den Plätzen unter dem Schattendach ein Spiel aus gekippten Betonflächen, welche den Geländevelauf aufnehmen und so sehr elegant und ohne Treppen den Höhrenunterschied überwinden.
Eine eigene Gruppe von Studenten war alleine für das Dach zuständig, um alle möglichen Anforderungen bestmöglich zu erfüllen. Einerseits sollte das Dach für die Sommermonate ein Schattenspender sein, andererseits musste eine ausreichende Beleuchtung des Gangs weiterhin gewährleistet sein. Die Konstruktion sollte so einfach und leicht wie nur irgendmöglich sein, um eine relativ niedrige Konstuktionshöhe zu erreichen, denn es sollte ein leichter schwebender Charakter erzeugt werden.
Viel Zeit nahm auch die Auswahl an geeigneten Profilen für Tür und Fensterrahmen in Anspruch, denn man hatte kaum Informationen über alle erhältlichen Materialien. So mussten immer mehrere varianten erdacht werden, um auf der Baustelle flexibel auf kurzfristige Änderungen reagieren zu können. Weitere Gruppen von Studenten beschäftigten sich mit der Verlegung von Sanitär und Elektroleitungen sowie den Möglichkeiten unterschiedlicher Beleuchtungen.



